Email/Passwort Suche
Seiten 1
9. FH OÖ Triathlon Halbdistanz
Christian Petutschnig
Erwachsene
schrieb am 11.05.2013
in Meine Rennberichte _ ab 2010

        9. FH OÖ Linztriathlon am 11. Mai 2013

 

Der 11. Mai 2013 – Beginn der fünf Eisheiligen – Gedenktag des Mamertus. Vier wagemutige Mitglieder des ASICS TRI Klosterneuburg – Dominik Glaser, Lukas Czerny, Christian Petutschnig und Mario Iwancsics machten sich auf nach Linz um der Halbdistanz über 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21,1 km Lauf beizuwohnen. Die Wetterbedingungen waren alles andere als positiv – Regen, Kälte und Temperaturen von weniger als 13 Grad Celsius sollten uns über Stunden massiv zusetzen. Aber alles der Reihe nach:
Aufgrund der Wettkampfplanung war der Rad-Check-In bis 0930 Uhr zu absolvieren – Start der Halbdistanz war um 1200 Uhr. Dunkle Gewitterwolken, ständiger Regen – es war saukalt. Christian und Mario spekulierten bis zum Ende über eine Teilnahme während Lukas die Härte in Person war und solche Gedanken überhaupt nicht in Erwägung zog.
Um 1115 Uhr blinzelte ganz kurz die Sonne durch die Wolken – Mario und ich entschieden doch an den Start zu gehen. Rein in den Neo – schnell zum Schwimmstart – sah alles nicht so schlecht aus. Pünktlich zur Mittagszeit fiel der Startschuss – Waschmaschine im Pleschingersee. Es fühlte sich gut an – das Feld war brutal stark – dadurch ergaben sich aber auch gute Wasserschatten. Zur Hälfte ein kurzer Landgang – brutal gute Schwimmzeit von 16min – konnte es kaum glauben – wieder rein ins Wasser und weiter geht’s. Nach 32´24´´ entstieg ich dem kühlen Nass – neuer Rekord – runter mit der Brille, der Griff an den Neo – und da sah ich es wieder – Regen, Regen, Regen – es goss aus Kübeln.
Wurscht dachte ich mir – jetzt gibt’s kein zurück. In der Wechselzone ließ ich mir dann bewusst Zeit – Ärmlinge und Zusatztrikot benötigten ihre Zeit –die sollten mich aber in der Folge vor dem Erfrierungstod retten. Raus aus der Zone – rauf aufs Rad und los ging es. Laut Veranstalter eine sehr selektive Strecke – 90km und 1200 Höhenmeter – es war brutal – und die Abfahrten aufgrund der nassen Straßen eine echte Herausforderung. Während ich meine Bremshebel mit klammen Fingern umklammert hielt, schossen einige im Wahnsinnstempo an mir vorbei – kam mir vor wie bei einer Weltmeisterschaft – die Vernunft hatte bei mir an diesem Tag aber Oberhand. Trotzdem – a bissl riskiert hab auch ich – bald erkannte ich auch, dass trotz Höhenmetern eine gute Zeit möglich war. Nur, es war saukalt. Alles nass – Abfahrten jenseits der 50km/h – die Finger klamm, die Oberarme abgefroren – die Beine schwer und die Schuhe voll Wasser – ein Traum – so stellt man sich Triathlon in Vollendung vor.
Erste Radrunde vorbei – soll ich aufhören? Meine Frau stand genau an der Abzweigung zur Wechselzone – das konnte ich mir und ihr nicht antun – nur Luschen geben auf schoss es mir durch den Kopf! Also, Vollgas an ihr vorbei – kurzes Lächeln – geht eh. Insgesamt haben 53 AthletInnen nach dem Schwimmen aufgehört und auf das Rad verzichtet, sieben weitere wurden disqualifiziert – da wäre ich gar nicht aufgefallen. Aber es war zu spät – weiter ging es. Kurze Regenpause – es wurde gefühlte 1,2 Grad wärmer – na schau dachte ich mir – geht doch. Kurze Freude, dann wieder Regen. Wurscht – bald sollte es vorbei sein. Jetzt galt es, eine gute Radzeit herbeizuführen – war ziemlich alleine auf der Strecke – keine Windschatten oder ähnliches möglich – nur ich, mein Rad und der Tachometer – und mein Hirn, das mir immer wieder zurief: „Tritt eine, Vollgas sunst erfrier ma und die miasn uns mit da Flex vom Radl abaschneidn“.
Nach 89 km bog ich in den Zielkanal ein – endlich – meine Frau jubelte – gequältes Lächeln – runter vom Rad – super schaust aus rief sie mir zu – ja ja, ist schon recht – rein in die Wechselzone – hopp, hopp, hopp – schneller. Ja, würd ich ja gerne – aber meine Haxn sind eingefroren und ich kann die Socken nicht über die Zehen ziehen – auch eingefroren und steif wie ein Brett – und die Schuhbänder kann ich nicht binden – klamme Finger – auch eingefroren. Überhaupt – was mach ich hier?
Irgendwie werde ich dann aber doch fertig – Laufen ist meine beste Disziplin – und los geht’s. Drei Kilometer lang denke ich ständig, dass meine Schuhbänder offen sind – die sind aber geschlossen. Es ist einfach die Kälte, die nicht weichen will. Langsam taue ich dann doch auf. Die ersten Kilometer lauf ich im 4´53´´ Schnitt – dann geht’s ein wenig schneller mit 4´27´´ - ganz respektabel – eigentlich super nach dieser Radstrecke – die Lebensgeister kehren zurück. Fehlende jubelnde Zuschauermassen machen den Halbmarathon dann nicht sehr prickelnd – immer geradeaus – einziges Highlight die Brückenquerung – vorbei an hunderten Autos – lässig – dafür aber kein Regen – immerhin.
Monotones abspulen der Kilometer ist angesagt – am Pendelkurs der Laufstrecke treffe ich dann immer wieder auf Lukas und Mario – aufmunternde Worte –kurzer Blickkontakt – wir haben es gleich geschafft. Nach 5 Stunden 09 Minuten und ein paar Sekunden erreiche ich endlich das Ziel – a Wahnsinn – noch nie zuvor einen Wettkampf bei solch einem Sauwetter absolviert – aber geil war’s.
Im Ziel erwartet mich meine Frau – Lukas ist schon da – Mario kommt kurz danach. Und es gibt Erdinger Alkoholfrei und Leberkäsesemmel – das ist echt mal etwas neues und schmeckt voll gut.
Insgesamt ein echt toller und brutal stark besetzter Wettkampf (OÖ Landesmeisterschaften) mit einer äußerst selektiven Radstrecke. Nächstes Jahr komme ich vielleicht wieder – aber nur bei Schönwetter.
 
                                            Jhg                                                                        Klasse + Rang                    Gesamtzeit
Glaser Dominik                    83 AUT Asics TRI Klosterneuburg            M-Elite2      Rang 41                            5:07:19
Czerny Lukas                     86 AUT ASICS Tri Klosterneuburg            M-Elite1       Rang 18                            5:09:20
Petutschnig Christian          71 AUT Asics TRI Klosterneuburg            M-40           Rang 24                            5:09:26
Iwancsics Mario                 80 AUT ASICS TRI Klosterneuburg           M-Elite2       Rang 91                            5:43:21
ICH VERKAUFE MTB, HELM, NEOPRENANZUEGE FUER KINDER sowie MTB FUER JUGENDLICHEN/ERWACHSENEN
Basar
Erwachsene
schrieb am 25.02.2013
in Basar TRI Klosterneuburg

 Ich verkaufe: susanne.hoedl@gmail.com

 

MTB "GIANT TERRAGO" für Kinder und Jugendliche

 

26 Zoll Hardtail mit Federgabel vorne


Größe: XS, 36 cm Rahmenhöhe, passend für Körpergröße ca. 130 bis 155 cm


Ausstattung: Shimano Deore Antrieb, Scheibenbremsen, Truvativ Kurbel 170mm, Rockshox Sid Federgabel


27 Gänge

 

sehr guter Zustand!


Preis: € 350.-


 

 

 

     

 

 

 COOLER MTB-HELM "GIRO" FÜR KINDER

 


Modell: Havoc


Größe: S, Kopfumfang 51-55cm,  wie neu, keine Risse, keine Stürze


Preis: € 25.-

 

 

NEOPRENANZÜGE FÜR KINDER

 


Länge vom Hals bis zum Schritt (von links nach rechts): ca 60 - 55 - 50 cm

 

 

 

 

Preis pro Stück:

€ 20.-  

 

 

MTB "GIANT VT ALL MOUNTAIN" FÜR JUGENDLICHEN / ERWACHSENEN

 

für Jugend/Erwachsene, Körpergröße ca. 170cm

 

Fully-Rahmen mit 140cm Federweg hinten und 150 cm vorne

 

 

Ausstattung: Schaltung Shimano XT
Scheibenbremsen: Hayes Nine
Dämpfer: Manitou Swinger 3Way
Gabel: Marzocchi Bomber 150 cm
Kurbel: Race Face
Laufräder: Sun Rims Single Track
 
Preis: € 700.-
 

 

 

 

 

 

1.LCC Eisbärenlauf 2013 - TRI Klosterneuburg mit super Ergebnissen
Christian Petutschnig
Erwachsene
schrieb am 29.01.2013
in Meine Rennberichte _ ab 2010

Am Sonntag den 27 01 2013 fand der erste LCC-Eisbärenlauf 2013 über die 7/14/21,1 km Distanz statt und der TRI Klosterneuburg war trotz widriger Witterungsbedingungen stark vertreten.

Auf der 7km Distanz starteten Christian Petutschnig AK40 und Christian Plattner  AK30; auf der 14km Distanz war Rolf Boos am Start und auf die 21,1km Schleife wagte sich diesmal unser Irongirl Sabine Pfarl.

Wegen der Kälte am Start war guter Rat teuer – wir entschieden uns aber trotzdem dafür, eine Schicht weniger zu tragen, um die Endgeschwindigkeit nicht zu minimieren. Punkt 1000 Uhr fiel der Startschuss – die 7km Junkies rannten los, als gäbe es kein Morgen – der Rest musste sich die Kräfte besser einteilen.

Bereits vor Rennbeginn suchte ich mir eine starken Läufer, an dem ich mich anhängen wollte – musste aber kurz nach dem Start umdisponieren und fand in Viktoria Mühlbacher ein echt tolles Zugpferd, dem ich nicht mehr vom „Popo“ wich. Das Tempo war enorm, ein Kilometerschnitt von 3´58´´ für einen Langdistanzler durchaus eine Herausforderung – aber was sollte ich machen – ich wollte meine Laufpartnerin nicht verlieren – also musste ich ganz schön auf die Tube drücken.

Irgendwo auf der Strecke sprintete Christian Plattner an mir vorbei – gut, der startet ja in der AK30 *gg* - aber tolles Rennen, Respekt.

Das härteste am Rennen war, dass mein Trainingsplan einen 10km Lauf von mir abverlangte – also nach dem Zielbogen nochmals 3km – reine Kopfsache – aber vor mir immer die Viktoria – das ging ganz gut. Bei km10 klopfte ich ihr dann auch ganz lieb auf die Schulter, bedankte mich für die Führungsarbeit, meldete meinen Ausstieg aus dem Rennen und erntete ein sehr sehr nettes Lächeln und ein „gern geschehen“.  Übrigens, sie hat dann auch klar die AK20 der Frauenklasse gewonnen.

Am 24 02 2013 findet übrigens der zweite Lauf statt - hoffe, dann sind noch mehr von uns am Start und wir holen die Podestplätze.

 

Endergebnis:

7km                       Christian Petutschnig         AK40             27´43´´             Platz 3

                             Christian Plattner                AK30             25´12´´             Platz 2

14km                     Rolf Boos                           AK50         1h 54´29´´            Platz 3

21,1km                  Sabine Pfarl                       AK30          1h54´29´´             Platz 7

Seiten 1